Samstag, 18. Januar 2014

[Rezension] Weil ich Layken liebe - Colleen Hoover

Deutscher Taschenbuch Verlag

Preis: 9,95 Euro
Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 352
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Originaltitel: Slammed
Autor: Colleen Hoover
Verlag: DTV
Reihe:
1. Weil ich Layken liebe
2. Weil ich Will liebe (Mai 2014)
3. This Girl (dt. Titel unbekannt)

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Nach dem Tod ihres Vaters zieht die 18-jährige Layken mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Texas nach Michigan. Nie hätte Layken gedacht, dass sie sich dort bereits am ersten Tag Hals über Kopf verliebt. Und dass diese Liebe mit derselben Intensität erwidert wird. Es sind die ganz großen Gefühle zwischen Layken und Will. Das ganz große Glück - drei Tage lang. Denn dann stellt das Leben sich ihrer Liebe mit aller Macht in den Weg… - DTV




Wie der Titel im Buch dargestellt ist, finde ich sehr gelungen und es ist ausnahmweise mal kein Gesicht auf dem Cover ;-) Der Name Will ist hervorgehoben und ist jeweils der erste Buchstabe der Wörter des Titels Weil Ich Layken Liebe. Das Cover verrät nichts über den Inhalt des Buches, nur der Titel verrät das es um eine Liebesgeschichte geht.



Layken und ihre Familie zieht nach dem Tod ihres Vaters nach Michigan, nachdem ihre Mutter einen neuen Job angenommen hat um die Familie durchzubringen. Laykes Bruder ist neun Jahre und freundet sich bei der Ankunft ihres neuen zu hause gleich mit dem Nachbarsjungen an und fühlt sich sofort wohl. Doch Layken vermisst ihr alte Heimat Texas. Dieses ändert sich als sie Will kennenlernt und die beiden sich sehr schnell ineinander verlieben. Will nimmt sie mit zu einer Poetry-Slam-Veranstaltung und dadurch lernt sie ganz neue Wege ihre Gefühle zu offenbaren. Doch dann schlägt das Schicksal zu und sie stehen vor einer schweren Entscheidung. Werden sie sich für die Liebe entscheiden oder kommt es alles ganz anders? Hat die junge Liebe überhaupt eine Chance?
Von dem Inhalt des Buches verrate ich hier gar nicht so viel, weil jeder sollte für sich die Geschichte des Buches entdecken.
 
Zum Anfang des Buches hätte ich fast abgebrochen, da ich nur dachte: klischeehaft und kitschig. Im Motto von: Er liebt sie, sie liebt ihn und das Schicksal ist dagegen und nachher kommen sie trotzdem zusammen. So typisch eben.
Doch irgendwann ist man von dem Buch einfach nur noch berührt, sogar so berührt das man entweder mitlachen muss oder weinen und weinen steht mit ganz oben. Die Geschichte wurde auf so einer wundersamen Weise geschrieben, die kann man einfach nicht beschrieben man muss sie fühlen. Immer wieder flossen meine Tränen.
Nachdem etwas holprigem Anfang zwischen dem Buch und mir, wusste ich, dass ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen würde und habe es sehr schnell durch gehabt. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. 
Die Autorin Colleen Hoover schreibt fesselnd, berührend und hat ihre Charaktere so authentisch und einfühlsam beschrieben, dass man in die Geschichte soweit abtauchen kann, dass man alles um sich herum vergisst.
Besonders schön fand ich die Textstellen über die Poetry-Slam-Parts im Buch. Die Stellen stellen eine besondere Rolle in dem Buch da und werden im Buch besonders gefühlsvoll dargestellt, wenn die Teilnehmer im Wettbewerb ihre Gedichte vortragen, wobei sie ihre Gefühle offenbaren.
Nicht nur die Liebesgeschichte zwischen Will und Layken spielt eine Rolle, sondern auch die Familie von Layken wird sehr hervorgehoben, welches der Geschichte gar keinen Abbruch tut, sondern durch das Thema, was da aufkommt, noch viel identischer wird.
Es gibt zu dem Buch eigentlich gar nicht so viel zusagen. Ihr müsst es einfach lesen um es es zu verstehen, was ich mit meiner Rezension aussagen möchte.

 "Das ist nicht der Tod, der euch eins in die Fresse haut, sondern das Leben, Layken." (Seite 233)



Mein Fazit lautet: Nehmt dieses Buch und lasst euch von dem Buch berühren. Ihr erlebt die volle Packung Emotionen.
Dieses Buch ist mein Highlight im Januar 2014!

... und deswegen volle 5 Punkte von mir.




Danke an den Deutschen Taschenbuch Verlag, dass ich dieses Buch bei euch gewinnen durfte.





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1 Kommentar:

  1. Die Poetry-Anteile fand ich auch sehr schön und ich hab richtig Lust bekommen, auch mal zu einem Poetry-Slam zu gehen. Aber mich hat der Beginn einfach zu sehr gestört, als dass ich die Höchstbewertung vergeben hätte.

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